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Native Advertising – Kurzfristiger Trend oder Werbeformat der Zukunft?

Native Advertsing ist ein Begriff, der im Digitalen Marketing kaum noch wegzudenken ist. Doch was ist das genau und welche Vorteile bringt dieses Werbeformat mit sich?


Sie sitzen gerade gemütlich beim Frühstück und lesen einen Beitrag über die schönsten Reiseziele für das nächste Jahr. Das Müsli und der Kaffee sind noch halb voll. Wie praktisch, dass am Ende des Beitrags noch weitere Artikel vorgeschlagen werden. Diese Beiträge sind auch noch genau auf Ihre Interessen abgestimmt. Für Werbetreibende wäre es doch genau das richtige Umfeld, um relevante Inhalte in Form von Anzeigen zu platzieren. 
Genau hier kommen Native Ads in Spiel. Sie passen sich an das Aussehen und das Format der Website an und fallen somit nicht gleich als Werbung auf (auch wenn eine Kennzeichnung mit „Anzeige“ oder Ähnlichem immer gegeben ist). User klicken bei Interesse aktiv auf den Beitrag und beschäftigen sich im Anschluss mit den Inhalten. Das diese von Relevanz sind und damit einen Mehrwert für den User darstellen, zeigt sich in den erfahrungsgemäß guten OnPage-Werten auf der Ziel-Website.

 

Was sind zusammengefasst also die Vorteile von Native Ads?
  • Timing: User hat Zeit und ist offen für Neues
  • Subtil und wenig aufdringlich 
  • Hohe Akzeptanz bei der Zielgruppe
  • Interessen-Targeting
  • Lesefluss wird nicht gestört
  • Überdurchschnittliche Onpage-Werte (z.B. Sitzungsdauer)

 

Wie sieht eine native Anzeige aus?

 

Wo werden die Ads ausgespielt?

Die Bild-Text-Anzeigen (inzwischen auch mit Videos möglich) werden auf Webseiten von Tageszeitungen sowie Zeitschriften ausgespielt. Beispiele für solche Premium Publisher sind in Österreich der Standard, der Kurier oder (für uns Salzburger) die Salzburger Nachrichten. Wie viele Impressionen und Klicks auf welchem Publisher generiert wurden, kann dabei genau nachvollzogen werden. Zudem wird über die Ausschlussmöglichkeiten von Placements eine hohe Brand Safety garantiert.

 

Worauf ist beim Native Advertising zu achten?

Wichtig ist, dass die Anzeigen das Interesse wecken und den User dazu animieren, sich auf die Website weiter zu klicken. Auf der Landingpage muss im Anschluss auch das gefunden werden, was der Teaser versprochen hat. 
Viele Websites versuchen über sogenanntes „Clickbaiting“ Traffic für die Website zu gewinnen. Teilweise finden sich dabei Überschriften wie z.B. „Verliere täglich Bauchfett, indem du diesen Tipp beachtest“ oder „Diese Alufolien Tricks kennt fast niemand“. Bei der Auswahl der Publisher-Netzwerke ist deshalb auch darauf zu achten, dass diese wiederrum die Qualität ihrer ausgespielten Anzeigen kontrollieren. Immerhin soll die eigene Marke nicht neben einer Clickbaiting-Anzeige platziert sein.
Native Advertising dient zudem primär dazu, neue User auf die eigene Marke aufmerksam zu machen. Es handelt sich damit um keinen klassischen Conversion-Kanal, was auch in der Bewertung der Kampagnenperformance und beim Einsatz im Mediamix beachtet werden muss. Die generierte Zielgruppe ist aber hochrelevant, da sie sich für das Thema interessiert und im Anschluss z.B. über performante Retargeting-Maßnahmen erneut angesprochen werden kann.

 

Fazit

Native Advertising ist ein Begriff, der immer öfter verwendet wird und deshalb nicht eindeutig abzugrenzen ist. Auch Google setzt bei seinen Display Ads immer mehr auf native Formate. Aber ganz egal über welchen Anbieter die Native Ads eingebucht werden, die Performance spricht für sich. Auch eine Studie vom Juni 2018 hat die Relevanz und das Potenzial von Native Advertising unter die Lupe genommen. Das Ergebnis war, dass 80 % der User diese als positiv bewerten und das persönliche Themeninteresse die Klickraten und die Wahrnehmung deutlich erhöhen. Auch der positive Effekt auf das Markenimage trägt dazu bei, dass die Zukunft für dieses Werbeformat sehr aussichtsreich ist.
Unsere Erfahrungen bestätigen die Ergebnisse dieser Studie, weshalb wir Native Advertising nicht nur als kurzfristigen Trend, sondern als Werbeform mit viel Potenzial für die Zukunft einstufen.


Wenn Sie noch mehr Fragen zum Thema Native Advertising haben, stehen unsere Experten von elements gerne für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung.