For full functionality of this site it is necessary to enable JavaScript. Here are the instructions how to enable JavaScript in your web browser.

Blog

Wirkungsvolle Marketing-Strategien für die Corona-Krise

8 Dinge, die Marketer jetzt tun können


„Corona“ – ein Virus und ein Wort, das Marketer aller Branchen in den letzten Wochen Angst einjagte und noch immer tut. Doch jetzt ist keine Zeit für Panik! Anstatt alle Online-Aktivitäten schlagartig einzufrieren, sollte man seine Marketingpläne anpassen und dahingehend adaptieren, dass sie langfristig funktionieren. Um für die Zeit nach der Corona-Pandemie gewappnet zu sein. 

Genau jetzt ist es wichtig, seine Marketing-Investitionen neu zu überdenken, vielleicht sogar umzushiften und zu priorisieren. Aber nicht zu stoppen! Klar – während Corona geht es nicht um Wachstum. Aber es geht darum, sich langfristig erfolgreich aufzustellen.

Paid Marketing, SEO und Content-Marketing sind Aktivitäten, die kurzfristig (nämlich genau während der Corona-Zeit) und langfristig (nach der Krise) wirken. Wer nun clever handelt, setzt sich gegen Mitbewerber durch, die sich noch von der Schockstarre erholen müssen. 

Diese Dinge sollten Sie im Online-Marketing unbedingt jetzt umsetzen, um langfristig erfolgreich zu bleiben:

 

1. Content-Audit: die Bestandsaufnahme aller Content-Pieces

Nützen Sie die Zeit (die eventuell gerade frei geworden ist) für einen ordentlichen Content-Check. Ein Content-Audit ist wie eine digitale Inventur: Alles an Inhalten wird aufgenommen, bewertet und ein Überarbeitungsbedarf identifiziert. Dazu zählt unter anderem folgendes:

  • Webseiten-Content 
  • Newsletter
  • Online-Magazine/Blogs
  • Whitepaper
  • Präsentationen
  • Videos
  • Fotos
  • Social-Media-Inhalte
  • und vieles mehr!

Bei der Bewertung fließen Faktoren wie Sichtbarkeit, Impressionen und Aufrufe genauso ein wie Aktualität oder konkreter Kundennutzen. 

Das alles sind Chancen, um Content jetzt noch besser und zielgerichteter aufzubereiten:

  • Content aktualisieren, optimieren, zusammenführen oder erweitern 
  • interne Linkstruktur aktualisieren
  • Content auf unterschiedlichen Kanälen wiederverwenden (Content-Recycling und -Curation)

 

2. Stationären Handel endlich online bringen

Onlineshops haben aktuell klar die Nase vorne! Egal, ob mächtige E-Commerce-Plattform à la Amazon oder kleine, regionale Händler: All jene, deren Produkte bereits online bestellbar sind, profitieren akut von der Corona-Krise. Unternehmen ohne Onlineshop sind gerade unter Zugzwang, ihre stationären Läden zu digitalisieren. 

Es ist aber noch nicht zu spät! Die Bandbreite an E-Commerce-Möglichkeiten ist groß und kann auch mit begrenzten Budgets realisiert werden. Wir sind für Sie da!

 

3: Google MyBusiness-Profil updaten

Ein kleiner Hands-on-Tipp, der wirklich schnell umgesetzt werden kann: Sollten sich Ihre Öffnungszeiten, Produkte und Services geändert haben, die Informationen unbedingt auch im MyBusiness-Dashboard aktualisieren. Nichts leichter als das!

 

4. In Content & SEO investieren anstatt kürzen

Falls Sie daran gedacht haben sollten, Content- und SEO-Budget zu kürzen, ist jetzt der falsche Zeitpunkt dafür. Warum ist einfach erklärt: 

Die meisten Unternehmen werden jetzt das Offensichtliche tun und ihre Online-Aktivitäten zurückschrauben oder sogar ganz on hold setzen. Ihre Rankings bleiben höchstens für ein paar Wochen stabil. Sie fallen dann aber schnell ab, weil der Google-Algorithmus keinen neuen, frischen Content indexieren kann. Jedes Mal, wenn eine Seite im Ranking fällt, steigt eine andere auf. Und genau diese Seite soll Ihre sein! Wer jetzt weiterhin guten Content schafft, hat bessere Chancen auf Top-Rankings in den nächsten Wochen und Monaten. Während und nach Corona. Dauerhaft.

 

5. Fokus auf bestehende Kundenbeziehungen durch digitales Marketing 

Krisensituationen wie die wegen des Corona-Virus sind vor allem dazu da, Kundenloyalität aufzubauen. Schließlich basieren langfristige Kundenbeziehungen nicht nur auf kurzfristige Erfolge. Lassen Sie Ihre Kunden jetzt wissen, auf welche Leistungen sie während der Corona-Krise zählen können. Vielleicht bieten Sie gesonderte Zahlungskonditionen, Rabatte oder Services an? Gut so! 

Diese Informationen sind wichtig und müssen deshalb bei Ihren Kunden ankommen. Die Möglichkeiten sind zahlreich: Informieren Sie sie über Newsletter, Social-Media-Kanäle oder zielgerichtetes Targeting. Wenn Sie Ihrer Community jetzt zusätzliche Services bieten, investieren Sie nicht nur jetzt, sondern auch über die Corona-Zeit hinaus in eine starke Kundenbeziehung.

 

6. Marketingkanäle überdenken 

Plattformen, die „Prä-Corona“ wichtige Treiber waren, sind nun vielleicht nicht mehr relevant. Wer im Content-Audit (Punkt 1) seine Hausaufgaben gemacht hat weiß, welche davon nun wirklich wichtig sind und bleiben. Das kann natürlich eine komplette Umkehr von den bisher genutzten Marketingkanälen bedeuten. 

Social Media ist, an der Nutzungsintensität und Häufigkeit gemessen, jetzt schon der Gewinner der Krise. Halten Sie also nicht an dem fest, was bisher wichtig war, sondern orientieren Sie sich neu.

 

7. Informationen bieten und unterhalten

Eines ist klar: So weiterzumachen wie bisher ist im Content- und Online-Marketing kaum möglich. Nicht nur die Plattform muss an die Situation angepasst werden, sondern auch die Message. Versorgen Sie Ihre Kunden mit aktuellen Informationen, die mit Corona und dem Unternehmen bzw. dem Produkt oder der Leistung zusammenhängt. Am besten auf unterhaltsame oder sogar humorvolle Art und Weise. So, wie es zu Ihrer Corporate Tonality passt. Wichtig dabei: Nicht übertreiben! Nachrichtenplattformen sollen weiterhin die neutrale Hauptinformationsquelle bleiben.

Tipp: Eine wirklich zielgerichtete Möglichkeit, um über Corona und Ihr Unternehmen zu berichten, ist eine eigene Landingpage. Die kann zum Beispiel einen Liveticker, aktuelle Infos der Landesregierung oder die wichtigsten Kontaktdaten und Öffnungszeiten beinhalten. Besonders hilfreich sind FAQ mit den meistgestellten Fragen.

 

8. Social Media richtig einsetzen

Nichts ist so schnell und flexibel wie ein Social-Media-Auftritt! Für einen Großteil der Internetnutzer sind Instagram, Facebook und Co. die ersten Anlaufstellen, um mit Unternehmen in Kontakt zu treten. Zu Corona-Zeiten sogar noch mehr! Schöpfen Sie alle Funktionen der Plattformen aus, um mit Ihren Kunden ins Gespräch zu kommen. Ob Sie nun die Corona-Thematik gezielt ansprechen oder lieber sachte umschiffen ist Ihnen überlassen. Wichtig ist jedoch, nicht NICHTS zu tun. 

Wenn Ihr Unternehmen vom Virus unmittelbar betroffen ist, sollten Sie ein entsprechendes Posting auf Ihren Unternehmensseiten veröffentlichen. Ein durchdachter Redaktionsplan ist nun wichtiger denn je. Alle Entscheidungsträger sollten wissen, was aktuell auf Ihren Social-Media-Kanälen passiert und hinter der Marschrichtung stehen!

Sie sehen: Als Marketer sind Sie momentan alles andere als hilflos – trotz Corona! Das elements-Team unterstützt Sie auch in dieser herausfordernden Zeit tatkräftig mit der gesamten Bandbreite an Leistungen. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!